700 km, 15.900 Höhenmeter: Unser Team beim Absa Cape Epic 2026

725 Teams aus 58 Nationen. 700 Kilometer. 15.900 Höhenmeter. Acht Tage am absoluten Limit. Nur 521 Teams erreichten das Ziel. Das Killertaler MTB Team beim Cape Epic 2026 gehörte dazu — und das ist die Geschichte dahinter.

Cape Epic 2026 Killertaler — Was ist das Absa Cape Epic?

Das Absa Cape Epic gilt als das härteste Mountainbike-Etappenrennen der Welt — und wer einen Blick auf die Zahlen wirft, versteht warum. Acht Tage durch die Wildnis der südafrikanischen Western Cape, über Stock und Stein, durch Schlamm und Staub, bei Hitze und Regen. Ein gnadenloses Zeitlimit verzeiht keine Schwächen. Nur die Teams die an allen acht Etappen innerhalb des Limits ins Ziel kommen, erhalten die begehrte Finisher-Medaille.

Für Eberhard Möck aus Willmandingen und Albert Rundel aus Burladingen-Starzeln — beide seit 35 Jahren im Radsport aktiv — war die Teilnahme ein lang gehegter Traum. Im April 2026 haben sie ihn wahr gemacht.

Die erste Etappe — Hitzeschlacht in Montagu

Die erste echte Prüfung ließ nicht lange auf sich warten. Bereits auf der Auftaktetappe in Montagu kletterte das Thermometer auf 37 Grad. Von den 15 gestarteten Teams in der Klasse Great Grand Masters überlebten fünf den ersten Tag nicht. Das Killertaler Team kämpfte mit Köpfchen — ein mit Eiswürfeln gefüllter Socken im Nacken wurde zum improvisierten Lebensretter. So retteten sie sich durch den ersten Härtetest.

Die Königsetappe — Schlamm, Regen und der Gantouw Pass

Tag fünf — die Königsetappe von Greyton nach Stellenbosch. 134 Kilometer, 2.750 Höhenmeter. Die Wetterprognose versprach milde 20 Prozent Regenwahrscheinlichkeit. Die Realität sah anders aus: Eine halbe Stunde nach dem Start öffnete der Himmel seine Schleusen. Aus Staub wurde Schlamm, Trails wurden zu Rutschbahnen. Stundenlang kämpften sich die Fahrer durch Regen, Kälte und Dreck.

Dazu wartete der historische Gantouw Pass mit einer rund einen Kilometer langen Tragepassage — kein Überwinden, kein Umfahren. Wer ankommen wollte, musste das Rad schultern und zu Fuß weiter. Das Zeitlimit von 10 Stunden und 15 Minuten wurde zum gnadenlosen Richter. Viele Teams scheiterten. Im Zielbereich flossen Tränen.

Nicht so die Killertal Rider. Nach 9 Stunden und 15 Minuten rollten sie ins Ziel. Eine starke Leistung.

Die letzten Etappen — Weinberge und Traumtrails

Die letzten beiden Etappen rund um Stellenbosch boten eine verdiente Belohnung nach den Strapazen. Wie Eberhard Möck und Albert Rundel später schwärmten: „Traumhafte Landschaften, spektakuläre Trails, Mountainbiken in seiner reinsten Form. Flowige Abfahrten, technisch anspruchsvolle Passagen, atemberaubende Ausblicke über die Weinberge der Western Cape. So etwas haben wir weltweit noch nicht erlebt.“

Killertal Rider Team bei der Zieleinfahrt Grand Finale Absa Cape Epic 2026 Stellenbosch — Eberhard Möck und Albert Rundel nach 8 Etappen
Stolz und glücklich — Eberhard Möck und Albert Rundel bei der Zieleinfahrt des Grand Finale, Absa Cape Epic 2026, Stellenbosch.

Das Ergebnis — Platz 6 in der Klasse, 419. im Gesamtfeld

Nach acht harten Tagen und einer Gesamtzeit von 50:02:30 Stunden überquerten Eberhard Möck und Albert Rundel die Ziellinie in Stellenbosch — Hand in Hand, stolz und glücklich. Das Ergebnis: Platz 6 in der Klasse Great Grand Masters, Rang 419 im Gesamtfeld unter 521 Finishern aus 58 Nationen. Auf zwei Etappen erreichten sie sogar Rang 5 ihrer Klasse.

Ihr Fazit: „Die Cape Epic ist kein Rennen, sie ist ein Erlebnis.“ Ein unvergessliches Abenteuer.

Was die Presse schreibt

Das Killertal Rider Team hat mit seiner Leistung auch die regionale Presse begeistert. Der Schwarzwälder Bote schrieb: „Viele kapitulierten auf den 700 beinharten Kilometern der Absa Cape Epic — Albert Rundel und Eberhard Möck machten dem Namen Team Killertal alle Ehre.“ Und weiter: „Wie bei jedem ihrer Rennen traten sie auch dieses Mal in eigens designten und gefertigten Trikots der Marke Killertaler an — ein unverkennbares Markenzeichen, das Teamgeist und Leidenschaft sichtbar macht.“

Der Reutlinger General-Anzeiger ergänzte: „Stolz und glücklich fuhr das Duo von der Schwäbischen Alb Hand in Hand über die Ziellinie.“

Die Ausrüstung — handgefertigt in Burladingen

An allen acht Etappen trugen Eberhard Möck und Albert Rundel das Killertaler Epic Ride Radtrikot und die Epic Ride Baggy Bike Shorts — handgefertigt in unserem Outlet in Burladingen-Starzeln. Entworfen und genäht von der Killertaler Gründerin, die ihre eigenen Produkte selbst bei Extremrennen testet.

Das Epic Ride Trikot ist jetzt im Shop erhältlich — in der identischen Ausführung wie beim Cape Epic 2026, nur mit Killertaler Logo statt Startnummer.


Über das Killertal Rider Team: Eberhard Möck (Jg. 1966) aus Willmandingen und Albert Rundel (Jg. 1962) aus Burladingen-Starzeln — beide seit 35 Jahren im Radsport aktiv. Neben dem Cape Epic 2026 hat das Team auch am Desert Dash 2024 in Namibia, der Bike Transalp und weiteren internationalen Rennen teilgenommen.

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